Kristallsaal
Wo das Licht selbst die Ausstellung ist
Alpenglühen, gefasst
in eine Kette
Das Collier Alpenglühen eröffnet die Sammlung: sieben Tropfen in AB-Kristall, die ihre Farbe wechseln wie der Himmel über dem Inntal, wenn die Sonne hinter dem Karwendel steht.
Daneben steht Edelweiß — ein Ring mit einem einzigen klaren Stein, so geschliffen, dass er das ganze Licht des Saales in einem Punkt sammelt.
Auf eine Vitrine tippen — oder das Zeichen darüber wählen — und das Stück hebt sich heraus: zum Drehen in der Hand, mit allen Angaben zum Schliff.
Collier · AB-Kristall — Ring · klarAlmrausch am Ohr,
ein Grat ums Handgelenk
Almrausch sind zwei Tropfen in Rosé, nie ganz gleich, für das erste Licht des Tages. Karwendel ist das Armband daneben: neun Glieder aus Rauchkristall, die sich um das Handgelenk legen wie ein Grat im Dezemberlicht.
Rauchkristall ist der dunkelste Schliff des Hauses — und jener, der am tiefsten glimmt.
Ohrstecker · rosé — Armband · rauchEin Saal in
Miniatur
Der Kaiserluster ist die Krone des Hauses im Taschenformat: sechs Arme, sechs Tropfen, Champagnerkristall mit lebendigen Flammenpunkten.
Raureif ist das Objekt daneben — ein kleiner Hain aus schiefen, eisblauen Spitzen, mitten im Umfallen erstarrt.
Luster · Champagner — Objekt · eisblauSternschnuppe
Am Ende des Saales schwebt sein Mittelpunkt: ein Stein mit neun Facettenreihen, gefangen im eigenen Lichtfall über dem Podest.
Er dreht sich langsam, und jede Facette geht an und aus wie ein ferner Stern.
Neun Facettenreihen · ein StückNeun Reihen,
ein Feuer
Jeder Stein des Hauses trägt denselben Schliff: neun Facettenreihen über Krone, Rondiste und Pavillon, von Hand gesetzt und einzeln poliert. Erst der Winkel macht das Feuer — ein Grad zu flach, und das Licht fällt durch den Stein, statt in ihm zu tanzen.
Von hier sieht man es am deutlichsten: wie die Sternschnuppe das Weiß des Saales nimmt und als Spektrum zurückgibt — auf den Boden, auf den Stein, auf die Wände.
Krone · Rondiste · PavillonKommen Sie näher
Dies ist der erste Saal des Hauses — sechs Vitrinen und ein Stein im freien Fall. Jedes Stück lässt sich aus seiner Vitrine heben und in der Hand drehen; im Licht zeigt es dann erst, was der Schliff mit ihm macht.
Fortsetzung folgt